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Reuters erstellt Social-Media-Regeln
Generell wird den Journalisten empfohlen, einen professionellen Account – zusätzlich zum privaten – anzulegen. Ob sich beide Seiten im Social-Media-Umfeld allerdings immer so klar trennen lassen, ist fraglich. Denn gerade in sozialen Netzwerken verschmelzen beide Welten oft miteinander. Als Mitarbeiter identifizieren Im Allgemeinen ist laut den Richtlinien zunächst einmal wichtig, dass sich die betreffenden Personen als Mitarbeiter von Reuters identifizieren. Außerdem sei beim Umgang mit den eigenen Quellen Vorsicht geboten, um zu vermeiden, dass zu viel “verraten” wird. Außerdem sollen News nicht auf Twitter oder Facebook verbreitet werden, bevor die entsprechenden Meldungen über das eigene Agenturnetzwerk ausgesendet wurden. Die Social-Media-Richtlinien sind ein neu hinzu gekommenes Kapitel in Reuters’ bereits bestehendem Regelwerk für den Umgang mit dem Internet. Darin sind beispielsweise auch Richtlinien für Online-Foren, die Nutzung von Wikipedia oder Chatrooms festgehalten. Reuters nicht allein Reuters ist nicht das einzige Medienunternehmen, dass sich mit dem Umgang mit Social Media auseinandersetzt. Viele Nachrichtenhäuser zeigten sich zunächst etwas überfordert davon, wie sie sich nun positionieren und ob sie ihren Mitarbeitern die Nutzung von Twitter und Co erlauben sollten. Fakt ist, dass die sozialen Medien mittlerweile eine große Rolle im journalistischen Alltag spielen. Die Medienmacher sind nicht nur eine der aktivsten Gruppen in den sozialen Netzwerken, sondern nutzen diese mittlerweile auch regelmäßig zur Recherche (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/100216028/). (Ende)
Claudia Zettel
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